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Samsas Traum, Pain, Atrocity

16.01.2001, Batschkapp, Frankfurt

Frankfurt, den 16.01.01 um acht Uhr abends vor dem Batschkapp hatten sich schon einige Fans aus den unterschiedlichsten Richtungen eingefunden, um sich Samsas Traum, Pain und Atrocity anzuschauen.

Samsas Traum

Um halb neun, als sich endlich die Tore öffneten, starteten Samsas Traum mit einer Show die wahrscheinlich nichts für jedermanns Geschmack ist. Wer Samsas Traum nicht kennt sollte sich diese einmal anschauen um sich selbst ein Bild von dem geschehen zu machen, denn leicht disharmonische Klänge mit Saxophonen und einer Show mit Kunstblut würde man der Band nicht unbedingt zutrauen, was man anhand der Reaktionen des Publikums auch gemerkt hat.

Was man vielleicht auch noch erwähnen müsste ist die Tatsache, daß es nicht gerade von Vorteil war, gleich zu Beginn den besten Song den sie auf Lager hatten ins Publikum zu feuern, denn die anderen Stücke waren dem Publikum nicht so sehr geläufig, wie es den Anschein hatte.

Pain

Nach ca. einer halben Stunde und einer kurzen Umbaupause kamen dann Pain zum Zug und mit dem auch die Fans die sich jetzt deutlich in Richtung Bühne drängten.

Das Live-Set beinhaltete fast für jeden etwas: mit On Your Knees von der ersten Scheibe zogen sie die Fans schon voll in ihren Bann. Die Band fegte einen nach dem anderen Kracher von der noch aktuellen Scheibe und stellte an diesem Abend auch ein Coverstück von der demnächst erscheinenden CD vor, was in dieser Version doch sehr verdächtig nach einem Ohrwurm klang.

Leider muß ich gestehen, daß ich die Band schon in besserer Verfassung gesehen hatte, was wahrscheinlich auch daran liegt, das Skandinavier ein sehr intensives Tourleben betreiben (ihr wisst was ich meine). Doch verhältnismäßig gut meisterten sie die Show und die Fans tobten und verlangten Zugaben, die leider ignoriert wurden, da der Zeitplan doch sehr genau eingehalten werden musste.

Na ja ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt auf das neue Album.

Es dauerte eine Ewigkeit bis die Show dann endlich zum Headliner kam und der Löwenanteil der Menge war sichtlich wegen ihnen gekommen.

Atrocity

Die Show war in zwei Kapitel aufgeteilt, der erste Teil bestand aus der sexistischen Seite, sehr zum Vergnügen der männlichen Zuschauer, denn die sehr spärlich bekleideten Tänzerinnen waren auch wieder mit von der Partie.

Was aber nicht heißen soll, daß Atrocity nur mit diesem Argument überzeugen konnte, sondern auch musikalisch ein sehr gutes Bild abgaben. Die Fans gingen voll ab als die Band die Bühne betrat mit ihren abgefahrenen Klamotten und den verchromten Instrumenten und gleich die Leute mit Stücken wie Zauberstab oder Gemini umhauten.

Atrocity

Krulle macht sowieso schon einiges her mit seinen zwei Metern aber mit diesen Klamotten und den Lasern überall am Körper verteilt, sieht er gleich doppelt so Gewaltig aus. Die Show war sehr abwechslungsreich denn die Band spielte im zweiten Kapitel ( die Band hatte sich mitlerweile umgezogen ) die weit aus kühleren Stücke wie zum Beispiel Blut und andere alte Kracher. Den krönenden Abschluß machten dann die Stücke die eigentlich jeder kennt, als Krulle seine Schwester ankündigte war allen Klar, was jetzt kommen würde und zwar Shout und zu guter letzt von Simon und Garfunkel Sound Of Silence und Die Totgeweihten.

Ich denke im Großen und Ganzen war es ein gelungenes Konzert und alle waren sehr zufrieden.

Monika

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Interviews:

Interview: Atrocity, 16.01.2001 ... wir stehen zu unseren Sachen ...

CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Atrocity - Atlantis
CD-Review: Pain - Psalms Of Extinction

Live-Reviews:

15.11.2004: Darkwell, Battlelore, Leaves' Eyes, Atrocity (Augsburg, Rockfabrik)
14.11.2004: Battlelore, Darkwell, Leaves' Eyes, Atrocity ((CH) Pratteln, Z7)
16.08.2007 bis 18.08.2007: Summer Breeze 2007 (Dinkelsbühl)
18.08.2005 bis 20.08.2005: Summer Breeze 2005 (Abtsgmünd)
12.10.2002: Soilwork, Pain, In Flames (Osnabrück, Hyde-Park)
22.08.2002 bis 24.08.2002: Summer Breeze 2002 (Abtsgmünd)


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