Live-Reviews

18. Wacken Open Air

04.08.2007 bis 06.08.2007, Wacken

Rose Tattoo (02.08.07, Black Stage)

Nach der großen Schlamm-Tour Mittwoch-Nacht, brauche ich erst mal genügend Schlaf, um neue Kräfte zu tanken, weshalb ich Blitzkrieg leider nur vom Zeltplatz aus wahrnehme. Bei Rose Tattoo am frühen Abend sieht die Sache dagegen schon ganz anders aus. Mit ihrem energiegeladenen, schweißtriefenden Hardrock und für W.O.A.-Verhältnisse oberamtlich fett abgemischt hinterlassen die fünf enorm geradlinig rockenden Aussies from Down Under einen Top-Eindruck, bringen die Menge gleich am frühen Abend ins Schwitzen und lassen unseren Laune-Faktor schon innerhalb zwei Minuten nach oben schnellen. »Nice Boys Don't Play Rock 'n' Roll« beendet einen wieder mal astzackigen Rose-Tattoo-Gig standesgemäß. Toschi

Sodom (02.08.07, Black Stage)

Keine Band feuert derart wunderschön oldshoolig aus den Boxen rumpelnden Thrashmetal zur besten Abendzeit ins Publikum, wie das unverwüstliche Ruhrpott-Trio Angelripper, Bobbi und Bernemann. Enorm tight abgemischt kommen Granaten wie »Blasphemer«, »Christ Passion«, »Sodomy And Lust«, »One Step Over The Line«, »Get What You Deserve«, »Napalm In The Morning«, »Der Wachturm«, rare Livediamanten à la »Magic Dragon« und »Tarred And Feathered«, sowie aktueller Stoff (»Axis Of Evil«!) bestens im heftig abgehenden Wackenpublikum an.
Der Zugabeteil, bestehend aus den Klassikern »The Saw Is The Law«, »Outbreak Of Evil«, »Ausgebombt« und »Bombenhagel«) beendet ein fast zweistündiges Konzert, das Wacken-Geschichte schrieb und nachhaltig in die Annalen des Festivals eingehen wird.
Sodom bringen einen würdigen Best-Of-Set vom Feinsten, der so ziemlich alle Band-Phasen seit den frühen wilden 80ern über die chaotischen 90er bis ins Jahr 2007 beleuchtet. Die Band bleibt ihren Fans beim kultigen Jubiläumsauftritt (der Platz ist proppevoll gefüllt, kein Wunder, - 25 Jahre Sodom, wenn das kein Grund zum feiern ist ...!), samt diverser Gastmusiker (Ex-Living Death Fell- und Beckenverdrescher Atomic Steiff, sowie die sahnige Klampfengarde in Person von Grave Violator, Frank Blackfire, Michi Hoffmann und Andi Brings) nicht das Geringste schuldig. So stark hat man die drei Ruhrpöttler noch nie gesehen. Ein kräftiges Prosit auf die nächsten (fünfundzwanzig ...?)
Selbst mein unruhiger Geist, der sonst fast so gut wie gar keinen Thrash hört, schwört spätestens nach diesem Gig Stein und Bein auf S o d o m ! Toschi

Saxon (02.08.07, Black Stage)

Saxon sind gut wie immer, ziehen eine Menge Fans vor die Bühne, liefern einen ultrafetten Gig, während Overkill auf der Hellfest-Stage eine pralle Wundertüte gespickt mit allen Hits (einschließlich »Rotten To The Core«, »Elimination«, »In Union We Stand« und »Fuck You!«) auspacken und die große Menge im Moshpit gnadenlos zum Ausrasten bringen. Geil, geil, geeeeeiiil!!! Toschi
Ursprünglich wollen wir uns die Powermetalband Black Majesty from Down Under geben, um anschließend den irischen Geheimtipp, The Answer mitzunehmen. Black Majesty entfallen leider, sind - aus welchen Gründen auch immer – zeitlich verschoben. Demzufolge müssen wir uns wohl oder übel (wenn auch zähneknirschend) mit der Tatsache abfinden, die Australier heute nicht live sehen zu können; - shit happens, heute schon zum zweiten Mal!!!

Napalm Death (03.08.07, Black Stage)

Donnerstag war ich mit Monika noch im Krankenhaus, also war Freitag für mich erst Wacken Beginn. Und wie! Napalm Death standen auf der Playliste ganz oben und sie garantieren immer hammerharten Deathgrind überzogen von einem typischen britischen Style.
Danke an die Leute, die es so toll fanden vor Amorphis das Stroh vorm Hauptgelände anzuzünden. Eine riesige Wolke stand über dem Gelände und Amorphis mussten das Konzert verschieben. Während die Fire Fighters die Flammen löschten und der Boden erneuert wurde, wurden Napalm Death zur Black Stage geleitet, etwas früher als angekündigt.
Barney und seine Jungs hatten nach 25 Jahren noch nichts an Kraft eingebüßt. Wie eine Betonmühle gingen sie los und stürzten den Grindcore Zement über die Zuschauer. Napalm Death gelingt es wie immer, das Partygefühl auf ein sehr hohes Maß zu bringen (auch so früh am Mittag) und man muss sich beherrschen, nicht bei dem Moshpit mitzumachen.
Napalm Death sind eine Institution. Vorzüglich wurden laut Barneys Ankündigung viele Songs vom neuem Album gebracht. Eröffnet haben sie das Set allerdings mit alten Krachern. Das gehört halt dazu. Barney lief wie verrückt über die Bühne (ich kann mir denken, dass die Fotografen ihn hassen werden). Nach einer Erläuterung über den Glauben wurde »Faithless« gezündet und das Publikum ging wieder ab.
Natürlich durften auch die »in drei Minuten zehn Songs«-Intermezzos nicht fehlen. »Scum«, »Deciever«, meine Trommelfelle gingen fast kaputt.
So ging eine Kraftexplosion vorbei, stylisch und hervorragend ausgeführt. »Persona Non Grata« zeigte noch mal die Abwechslung im Stil, Cleargesang und trotzdem pure Gewalt - exzellente Mischung. Mit »Nazi Punks Fuck Off« endete das Konzert. Napalm Death gingen anschließend weiter auf ihre Welttour und Wacken hatte für uns nun wirklich angefangen! Erwin

Therion (03.08.07, True Metal Stage)

Therion habe ich bisher noch nie live gesehen und ich habe mich riesig auf die Altmeister aus Skandinavien gefreut. Sie haben meine Erwartungen nicht enttäuscht. Es ist schon beeindruckend, was sie bieten können. Musikalisch ohnehin Spitzenklasse, ist es eine durchkoreographierte Show, die trotzdem nicht einstudiert wirkt, sondern kraftvoll, spontan und mitreißend. Alles wirkt harmonisch zusammen bis zu den Kostümen, die einige der Mitglieder tragen. Alle auf der Bühne waren sehr aktiv, der Sound war gut und es fehlte kein Klassiker in der Setlist. Der einzige kleine Wehrmutstropfen war für mich die frühe Spielzeit. Mit einer entsprechenden Lightshow hätten Therion sich ganz sicher noch viel besser in Szene setzen können. Waltraud

The Answer (03.08.07, Wet Stage)

The Answer bringen dank plantechnischer Veränderungen mit halbstündiger Verspätung auf die Bühne kommend, mit ihrer häufig an Led Zeppelin, Whitesnake und Thin Lizzy erinnernden Mischung das Publikum vor der Wet Stage zum Kochen! Spätestens beim zweiten Stück frisst die fröhlich abgehende Fanmeute den coolen Iren aus der Hand und ausnahmsweise stimmen die Lobeshymnen der englischen Presse: Diese Band ist wirklich die größte (Hard)Rockentdeckung seit Jahren! Wer's nicht glaubt, schaue sich besser einen The Answer-Gig an.
Der bluesgetränkte Stampfhardrock des irischen Quartetts erinnert oft an Led Zep und Thin Lizzy zu deren besten Zeiten. Hundertprozent Rhythm and Beat mit saftig viel Schmackes im Po. Gerade als wir so richtig warm werden, ist die Dreiviertelstunde auch schon wieder vorbei. Zumindest ist der verpasste Black Majesty-Gig damit etwas kompensiert! Toschi

Enslaved (03.08.07, Party Stage)

Eine Band, die immer zu Erstaunen weiß ist Enslaved. Mit »Mardraum« war mein Enthusiasmus bis zum Erfrieren abgekühlt und fast hätte ich sie schon abgeschrieben. Wo waren die extremen knallharten epischen Vikinglieder geblieben dachte ich, bis ein Freund von mir mich informierte, dass Enslaved wieder cool und hart geworden waren (danke Marcel!).
Mit »Ruun« haben sie ein Album eingespielt, das mit rauen Riffs und psychedelische Einflüssen überzeugte. Nicht nur Geprügel aber ein genialer Sound, so dass es einem die Nackenhaare hochstellt (wenn man sie nicht wegrasiert).
Und auch Live klingt das alles unheimlich gut. Auf der Party Stage boten Enslaved ein musikalisches Meisterwerk, das die nordischen Götter im Walhalla jubeln lässt. Manche Songs von »Ruun« knüpfen nahtlos an die alten Songs an. Wenn man wirklich gut zuhört, konnte man fast die Drachenschiffe die Fjorde entlang fahren sehen.
Enslaved bleibt eine Band die im extremen Bereich. Hört man die Lieder von »Ruun« und stellt dann die Drumbeats doppelt so schnell und macht den Sound etwas schlimmer, hört es sich ähnlich an wie die Klassiker von Heimdallr. Erwin

Blind Guardian (03.08.07, Wet Stage)

Die Krefelder Fantasy-Metaller sind nach dem bisherigen Programm ein echter Höhepunkt. Dicht gestaffelt stehen die Reihen, in einer gewaltigen Menschenmenge versammelt, um dem grandiosen Set der Guardians beizuwohnen, die mindestens ebenso erfreut und überrascht von der riesigen Fanresonanz vor der Bühne sind und einen superben Gig liefern, der mindestens das selbe Niveau wie im Jahre 2002 erreicht. »The Bard's Song« wird erwartungsgemäß von tausenden mitgesungen, »Traveller In Time« kommt druckvoll wie immer, »Time Stands Still At The Iron Hill« ist die erwartete Rausschmeißer Hymne und die Magie des Herrn der Ringe wird sogar für einige Augenblicke lebendig, überträgt sich scheinbar auf den gesamten Platz. Eine ehrlichere und sympathischere Liveband im klassischen Metalbereich als Blind Guardian gibt es wohl kaum in Deutschland. Riesig! Jetzt ist aber die ersehnte Gerstensaftkaltschale fällig ... Toschi

Samael (03.08.07, Party Stage)

Es war schon sehr spät in der Nacht und dennoch hatten sich recht viele Fans auf den Beinen gehalten um ihrer Combo Samael zu huldigen. Ich muss gestehen, es war nicht leicht so lange auf die Schweizer zu warten, denn es war diese Nacht bitter kalt! Aber die Fans wurden für das Frieren belohnt, denn die Show war kaum noch zu toppen, alleine vom Zusehen wurde es einem schon viel wärmer (oder vom mithüpfen, was sich aber mit einer vor kurzem gebrochenen Haxe als schwierig entpuppt, was soll's nur die Harten kommen in den Garten, oder Metalhimmel)!
Vorph entwickelt sich mittlerweile zu einem echten Showman, er tanzt und hüpft über die Bühne, das wäre vor zehn Jahren echt noch undenkbar gewesen, dass so etwas jemals geschehen würde.
Vom Set her konnte man fast behaupten, dies wäre eine Best Of Show gewesen, obwohl ich denke, dass viele Fans doch lieber wieder die alten Schinken hören wollten, aber zumindest »Baphomet Throne« wurde aus den Boxen gedonnert. Wenigstens etwas, allerdings ließ der Sound ein bisschen zu wünschen übrig, was sich auch durch das ganze Konzert hinzog, leider und wenn man dann noch an der Seite der Bühne steht, kommt fast nur Lärmbrei an und man muss sich stark konzentrieren was dort oben überhaupt gespielt wird.
Trotz alledem würde ich mal behaupten, dass sich die Combo sehr zum Positiven entwickelt hat und die Bühnenaktion echt ein sehr gutes Gesamtbild darstellt. Live echt sehenswert und das nicht nur für mich kleinen Samael Fan. Moni
Aufgrund der veränderten Spielzeiten staunen wir das Headbangers Ballroom-Zelt pünktlich am spät Nachmittag erreichend, nicht schlecht: Der letzte Applaus signalisiert mir, was ich zunächst kaum zu glauben, geschweige denn, im entferntesten anzunehmen wage, ehe Jan ganz trocken registriert: »The Vision Bleak sind gerade vorbei!«
Himmelarsch und Zwirn, - so ein Pech! Nix war's mit Düster-Horrormetal auf Ambient Art. Danach geben wir uns zwecks Beruhigung schnell einen kühlen Becher Gerstensaftkaltschale und lassen uns überraschen, was der Abend an weiteren metallischen Köstlich- oder Peinlichkeiten serviert. Der größte Faux Pás samt üblem Beigeschmack soll schließlich noch am Abend folgen ... Toschi

Dimmu Borgir (04.08.07, Black Stage

Mit Dimmu Borgir durften wir auf dem diesjährigen Wacken einmal alten Freunden begegnen. Es war brechend voll vor der Bühne, einige tausend Fans werden die Jungs wohl mobilisiert haben und Dimmu Borgir lieferten ihren Fans einen grundsoliden Gig. Sie verstehen es immer noch, die Massen mit ihrer mit Pyroseffekten untermalten Show in den Bann zu ziehen. Bis auf die Besetzung scheint sich seit damals nicht viel verändert zu haben und vielleicht ist auch genau das der Punkt, der mich etwas gestört hat. Irgendwie scheinen die Jungs immer noch auf exakt dem gleichen Gleis zu fahren wie damals. Muss ja nicht immer schlecht sein. Es gibt ja auch sehr viele Fans, die auf Konzerten in alten Zeiten schwelgen wollen, und ich denke, dass es das ist, wovon Dimmu Borgir leben. Waltraud

Destruction (04.08.07, Black Stage)

Destruction spielen ein bunt gemischtes Best-Of-Programm einschließlich mancher Überraschungsgäste. Schmier und Co. ziehen trotz guter Fanresonanz vor der Black Stage im Vergleich mit Sodom, die in Wacken ihren vielleicht besten Gig ever hinlegten, diesmal knapp den Kürzeren! Immerhin feiert das Trio erst nächstes Jahr ebenfalls sein fünfundzwanzigstes Dienst-Jubiläeum, gemessen an der illustren Musikerfront bei »The Alliance Of Hellhounds« ist man glatt zu denken geneigt, es wäre bereits dieses Jahr in Wacken soweit: Kein Wunder, wenn Bobby »Blitz« Ellsworth (Overkill), Tom Angelripper (Sodom), Peavy (Rage) und Communic Fronter Odleif Stensland, vier Ausnahmesänger vom Fach, gemeinsam im Chor diese schon rein inhaltlich betrachtet sahnige Metalhymne auf der Bühne präsentieren! Respekt, diese Aktion ist aller Ehren wert.
Nummern des Formats »Bestial Devastation« und »Mad Butcher« haben ebenfalls nichts von ihrer Intensität eingebüßt, womit das Wacken-Publikum spätestens jetzt so richtig in Fahrt kommt. Besonders viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht einmal selbst den Hartgesottensten, aus gutem Grund: direkt nach Type O Negative kommen die seit kurzem wieder ins Geschehen zurück gekehrten norwegischen Ausnahmeblack-Metaller - Immortal! Toschi

Type O Negative (04.08.07, True Metal Stage)

Type O Negative wurden kurzfristig von der Black auf die True Metal Stage umverlegt. Der Zeitrahmen bleibt glücklicherweise (oder auch nicht?) unverändert. Anfangs hat das Quartett um Fronter Peter Steele zunächst mit schweren Soundproblemen zu kämpfen. Solche Schwierigkeiten sind durchaus nicht ungewöhnlich, vor allem bei einem Wacken-Auftritt. Zeitverschiebungen sind gerade im deutschen Mekka des Metals keine Seltenheit.
Gebannt warte ich auf eine der wichtigsten Gothic-Metal-Bands überhaupt und erlebe die vielleicht herbste Enttäuschung innerhalb der gesamten letzten zehn Jahre! Type O Negative-Fronter Peter Steele sieht mittlerweile aus wie ein Wrack (unglaublich, dass der sich mal für's Playgirl-Magazin ablichten ließ), kommt mit fettem Schnäuzer auf die Bühne, wirkt irgendwie völlig neben sich, ist nur noch ein Schatten seiner selbst.
Vorbei sind die Zeiten als »Bloody Kisses« auch live mit Abstand das beste Gothic-Metal-Livematerial enthielt, was die Szene zu bieten hatte. Die traurige Realität hingegen sieht leider anders aus. Der US-Vierer hat viel von seiner einstigen Klasse eingebüßt.
So weh es mir tut, diese erschreckenden Zeilen wiederzugeben. Was sich Type O Fronter Peter Steele und seine Mannen im Laufe der einstündigen Spielzeit herausnehmen, wobei sich die Amis frecherweise den Luxus herausnehmen, den Gig bereits vorzeitig zehn Minuten früher zu beenden) ergo dem Publikum abverlangen, spottet definitiv jeder Beschreibung. Unverständlicherweise leistet sich der Vierer einige schwer auf's Kaubrett hauende Schnitzereien, für die es eigentlich keine Entschuldigung mehr gibt. Zunächst richtet Peter Steele eine ihm auf Wunsch überreichte Spezialkamera minutenlang auf's Wacken-Publikum, womit mindestens ein bis zwei Songs verschenkt werden. Dass die unmotivierten Grün-Schwarzen ihren Gig zehn Minuten zu früh beenden ist in diesem Rahmen keine besonders große Überraschung. Weinflaschenspülerei und Suppenstargetue helfen zehnmal effektiver die lange Zeit des Gigs auszufüllen als grundehrlich-solide Musik.
Der beinahe randvoll bis oben hin zugedröhnt wirkende Fronter, (optisch eher einem Zombie ähnelnd), präsentiert sich bei der einem lustlosen Orgasmus gleichenden Bearbeitung seiner Gitarre mit einer Weinflasche als armseliger Entertainer untersten Niveaus. Doc Holidays kleinerer Bruder heisst definitiv Peter Steele. Sein glasiger Blick und das unmotivierte Auftreten des Amivierers sind nur die Anfänge einer oberamtlich peinlichen Vorstellung, die hinsichtlich aller Details jeder Beschreibung spottet!
Außer bei den zwei am Ende gebotenen Type O-Gassenhauern »Christian Woman« und »Black No. 1« will im Verlauf des gesamten Sets irgendwie keine richtige Stimmung im Großteil des Publikums aufkommen. Metalfans merken, wenn sie verarscht werden! Keyboarder Josh Silverstone »glänzt« heute zusätzlich mit einer Sondereinlage der extrem außergewöhnlichen Art, steckt während des Gigs genüßlich seinen Finger in die Nase und fängt vor Langeweile genüßlich zu popeln an. Lecker! Die Fingerdrehtechnik nach allen Seiten beherrscht er immerhin schon recht gut ...
Nach dieser mehr als traurigen Vorstellung sind Type O Negative live für mich gestorben. Braucht man das? Ähnlich sehen es auch die Leute unseres kleinen Wacken-Grüppchens, die später allesamt bitter enttäuscht vom Type O Negative-Gig zurückkehren und mir zustimmen. Nachdem wir das sich beinahe unendlich lang hinziehende Gothic-Metal-Trauer-Spektakel der vier Grün-Schwarzen hinter uns gebracht haben, geht auch für uns die Sonne wieder auf. Den Grund dafür sollen drei in schwarz-weißes Corpsepaint getauchte Norweger liefern ... Toschi
Alle warteten schon ganz gespannt auf Type O Negative denn die Band hatte man schon länger nicht auf deutschen Bühnen gesehen. Als Peter Steele und seine Mannschaft endlich die Bühne betraten waren die Fans echt aus dem Häuschen.
Musikalisch waren die Jungs doch recht gut und der Sound stimmte auch, spätestens bei »Black Number One« tobte die Menge und war nicht mehr zu halten. Doch leider stellte sich schell heraus, dass Peter doch so seine Probleme mit der Kondition hatte, denn schon nach 20 Minuten Spielzeit verschwanden die Jungs das erste mal von der Bühne.
Nach ca. fünf min kamen sie wieder zurück und gingen in die zweite Runde, doch leider war auch das nicht von langer Dauer und sie huschten wieder von der Bühne. Ken kam kurz darauf noch mal raus und unterhielt das Publikum in dem er die Kamera übernahm und den Spieß mal umdrehte und das Publikum filmte.
Endlich kam auch der Rest der Combo wieder auf die Bühne und sie brachten das Set hinter sich bis zum bitterem Ende und Peter nur noch auf den Brettern landete und anschließend gestützt von der Bühne geführt wurde. Moni

Immortal (04.08.07, Black Stage)

Nach Type O Negative entern Immortal zur besten Abendzeit gegen 23 Uhr die Bühne. Abbath und seine Mitstreiter feuern aus allen Rohren und werden von einer gewaltigen, extrem abmoshenden Fanmenge nach allen Regeln der Kunst abgefeiert. Wie bereits alle vorangegangenen Auftritte in Wacken erhält auch diese Vorstellung des nach Venom wohl kultigsten Trio Infernales der Metalhistory absolut völlig zu Recht das Prädikat legendär. Anders lässt sich die beinahe schon unheimliche, geradezu krankhafte Immortal-Manie in Wacken, dem kleinen Metalparadies im Kreis Steinburg (Schleswig-Holstein) einfach nicht erklären!
Hymnen Marke »The Sun No Longer Rises«, »Withstand The Fall Of Time«, »One By One«, »Wrath From Above« oder »Unholy Forces Of Evil« walzen gnadenlos und zentnerschwer über die Fanmasse hinweg, sowie die obligatorische Feuerspuk-Einlage von Abbath gegen Ende des Immortal-Sets machen ausnahmslos deutlich, warum bei Immortal wiedermal bis zum Anschlag die Post abgeht: Vergleichsweise zu anderen weitaus harmloser ausgesteuerten Bands erreicht das infernalische Trio mit heftigem Blackmetal in fett ausgesteuert brachialer Lautstärke dank massig superber Grooves sogar das Fanklientel in den hintersten Ecken des Paulaner-Biergartens.
Geradlinig, kompromisslos, roh, brutal zeigen sich die bissigen Norweger in bester Spiellaune und es bleibt anzunehmen, dass sie, wenn nicht im nächsten, spätestens in zwei oder drei Jahren erneut auf der Wacken-Black-Stage stehen werden, um Luzifers Heerschaaren zu beglücken. Das beste zum Schluss, - wie immer ein Muss!!! Toschi
Immortal sind zurück! Nach einiger Zeit »Urlaub« sind Abbath und seine Kumpels wieder auf der Metalbühne. Mit ihren markanten Corpsepaint, sie hatten ihren ganzen Körper schön weiß geschminkt, so als ob sie von dem Cover von »Battles In The North« gelaufen wären.
Weiterhin eine ganze Bühne voll mit Verstärkern. Und sofort knüppelten sie los mit »The Sun No Longer Rises«!!
Noch immer hört sich Abbaths Stimme an, als ob er Stacheldraht um seinen Hals gebunden hätte und brüllte als ob sich die Eisdämonen auf die Erde stürzen wollten. Was gleich auffiel war der ziemlich üble Gitarrensound. (ein Tag früher hatten Dimmu Borgir einen sehr guten Sound, konnten sie sich denn den Soundkerl nicht mal leihen). Glücklicherweise wurde es später besser.
Überwiegend wurden Songs von »Sons Of Nothern Darkness« gespielt (Titeltrack, »One By One« und »Tyrants«), aber glücklicherweise werden diese abgelöst von Knallern wie »Withstand The Fall Of Time« und »At The Heart Of Winter« und die Sterne donnerten vom Himmel bei »Battles In The North«.
Zwischen den Nummern war Abbath fast witzig und das letzte Jahr hatte er scheinbar einige Grimassen einstudiert und auch die »tierischen Tanzbewegungen« auf der Bühne fehlten nicht.
Zum Ende wurde die Bühne verdunkelt und Abbath spukte Feuer während Horgh ihn mit seinen dämonischen Drums begleitete. Der Abschluss war die Immortal Hymne »Blashyrkh (Mighty Ravendark)« und obwohl noch etwas Zeit war, gab es keine Zugabe mehr. Mensch, ich freue mich schon auf die Tournee (wenn es eine gibt)!! Erwin

Cannibal Corpse (04.08.07, Black Stage)

Wirklich ungeheurlich wie diese Band den Boden unter deinen Füßen wegprügelt. Der eine nach dem anderen Ohren zerschmetterende Riff donnert in dein Gehirn, um es zu einer Made zu degradieren. Die Bassdrums hämmern so laut, dass der Himmel fast herunter stürzt und der Frontmann Corpseginder schreit und grunzte, dass du der Meinung bist, dass deine Haare dir fast vom Schädel fliegen. Dagegen kam einem der Orkan Katrina fast wie eine Sommerbrise vor!
Es war zu merken, dass Cannibal Corpse endlich von ihren Bann befreit sind. Sie durften bisher in Deutschland keine Songs von den ersten drei Alben live spielen. Auf Wacken 2007 wurde endlich den Fans gegeben was sie schon immer wollten. Knallhart geht es los, ohne Hemmungen. Egal wo man auch stand auf dem Gelände, von der Party Stage bei Haggard, im Zelt auf dem Campingplatz, bis zur Wet Stage, wirklich jeder konnte mit Headbangen zu Hammer Smashed Face. Cannibal Rocks!! Erwin

Haggard (04.08.07, Party Stage)

Zu ausgesprochen später Stunde fanden sich dann Haggard auf der Party Stage ein. Ich war schon etwas früher dort und habe nicht schlecht gestaunt, wie voll es war. Schon der Soundcheck, von den Members selber durchgeführt, wurde eine Party. Haggard und Open Air, das bedeutet sonst immer Probleme mit dem Sound und der zur Verfügung stehenden Zeit. Diesmal war es anders. Der Sound war absolut OK und der Soundcheck war tatsächlich sogar schon vorm planmäßigen Beginn beendet! Es wurde sehr viel neues Material gespielt, mit dem ich persönlich nicht so viel anfingen kann. Aber der ein oder andere Kracher von der »Awaking The Centuries« kam dann zum Schluss glücklicherweise doch noch. Nichts desto trotz war es eines der besten Open Air Gigs von Haggard, das ich bisher gesehen habe. Waltraud

Nachwort zum Wacken-Open-Air 2007:

Chaotische Organisation und wechselhaftes Wetter, wobei letzteres keinen wirklichen Kritikpunkt darstellt, das müssen überzeugte Metalheads in Wacken einkalkulieren! Viele kurzfristige Zeitverschiebungen, zu wenig Toiletten auf den Campingplätzen, statt dessen mindestens vier zu viel für Prince Denmark (!!!), die auch noch, wenn sie im vorbeigehen benötigt werden, unverständlicherweise per Schlösschen zutrittgesichert sind und definitiv zu viele privat gemietete Einzeldixies, die auf anderen Campingplätzen fehlen! Soll das W.O.A. etwa künftig zu einer Art Zweiklassengesellschaft verkommen? »Mein Brötchen gehört mir, die Wurst ist mir, der Käse ist aber mein, die Kekse, den O-Saft, die Cola, das Bier und das Dosenfutter bekommst du auch nicht ...« Schreckliche Vorstellung!
Wenn man zu den häufig in Lokalzeitungen genannten 70.000 Menschen noch mindestens fünfzigtausend hinzu addiert dann stimmt die Gleichung! Ach ja ... Reduzierung von Menschenmengen? Von wegen. Siehe Wacken-DVD 2005. Neben diesen und ähnlichen Possen gibt es noch einige andere, ernsthafte Kritikpunkte, die endlich mal zur Sprache gebracht werden müssen.
Der erste richtet sich an die Redaktion vom Metal Hammer: Was der langhaarige blonde Held, der rechts am Metalhammerstand saß, gebracht hat, geht schlichtweg zu weit: Erst eine Kampagne gegen Rechts starten und dann, wenn ein Freund von mir zu ihm kommt und sich bei ihm über den Verkauf rechtslastiger Ware beschwert nichts dagegen unternehmen, außer ihm zu sagen: »das interessiert mich nicht«. Hallo, geht's noch? Dass mir da nicht der Kragen geplatzt ist, ist alles. An dieser Stelle in Umkehrreaktion auch ein ganz dickes Kompliment an den links stehenden Kollegen mit den kurzen Haaren, der sich wirklich der Sache annahm, nicht weg geschaut hat, und sich Jans berechtigter Kritik mutigerweise angenommen hat, während der andere bloß achtlos wegschaute und sagte, das interessiere ihn nicht. Hier stellt sich die berechtigte Frage: Warum startet der Metalhammer eine halbherzig begonnene Kampagne gegen Rechts, ohne dann, wenn es soweit ist, etwas dagegen zu unternehmen? Stattdessen bekommen Fans, die es ehrlich meinen und sich für den Kampf gegen rechte Tendenzen in der Metalszene engagieren noch einen deftigen Arschtritt verpasst. Nee, so nicht! Eine Stellungnahme seitens des betreffenden Magazins wäre hinsichtlich dieser Kriterien wirklich mehr als angebracht.
Händler die Burzum, Absurd und Judas Iscariot-Shirts verkaufen, gibt es einige in Wacken, sowie Fans, die Shirts genannter Gruppen tragen. Augenwischerei nennt sich solch eine Mogelpackung. Selbst haufenweise verschenkte Gratis-Metal-Hammer-Ausgaben täuschen kaum darüber hinweg, dass den großspurigen Worten im Vorfeld nicht einmal ansatzweise die erwünschten Taten folgten! Prima Geschäftspolitik auf Kosten anderer, solange der Umsatz stimmt. Dass es auch anders geht, zeigt beispielsweise ein kaum minder bekanntes Metalmagazin, das einen guten Namen trägt. Die wissen, wie man's macht und gehen konsequent dagegen vor, statt einfach nur Werbung in eigener Sache für sich selbst zu machen und dafür ein Thema zu mißbrauchen, das nicht erst seit gestern viel zu ernst ist als das man es dezent bei Seite schiebt oder wie bei uns geschehen, einfach unter den Tisch kehrt. Wo blieb das zu erwartende Engagement? Wenn es in solcher Weise abläuft, bzw. gehandhabt wird, sollten Aktionen dieser Art zukünftig weder großspurig verkündet, noch in irgendeiner Form gestartet werden! Um es direkt auf den Punkt zu bringen: - 100 % Fanverarsche pur!!!
Direkt vor uns packt ein Typ seelenruhig sein »bestes Stück« aus und pinkelt sogar laut damit prahlend auf das Hartplastikpflaster zwischen einen der Durchgänge... Wo bleibt da bitte die Security? Warum werden solche Pottsäue eigentlich nicht des Geländes verwiesen? Pfui!!!
Der Glimmstengelanbieter Prince Denmark scheint mittlerweile eine separate Welt für sich zu sein: Schlösschen vor den Toilettenhäuschen und dann auch noch gleich sechs Stück nebeneinander? Soviel bis zum Erbrechen übertriebener Luxus für gerade mal eine kleine Handvoll Leutchens erklärt sicher die nicht geringe Anzahl fehlender weil nicht vorhandener Dixies auf den Campingrounds ... Zwei für Prince Denmark hätten's wohl auch getan. Nee ..., muss auch nich sein ... in den Maisfeldern pisst und kackt sich's wirklich viel bequemer ... Schon mal ausprobiert? Prince Denmark oder das Ding mit der Big Modeschau. Tja, beim großen oder kleinen Geschäft darf eben bloß kein Höschen oder Slip verschmutzt werden. Wacken ist das Kultmetalfestival, da wird man zwangsläufig dreckig! Desweiteren setzte die Firma noch einen drauf: Im Gegensatz des sonst in Wacken üblichen Rahmens wurden dieses Jahr keine Werbegeschenke an Kunden verteilt, die Zigaretten der besagten Marke kauften. Na Prima. Stattdessen warteten genervte Modeballerinas in Stricknadelformat und halben Modellook, die auf solche Kleinigkeiten angesprochen übertrieben knarrzig reagierend, zunächst keine Auskunft erteilen wollen, ehe sie sich nach zeitweise beharrlichem Nachbohren endlich aus der Reserve gelockt, auch mal ein bisschen weniger zickig gebend, sich tatsächlich kulanterweise dazu herablassen, sich zu bequemen, uns eine realistische Antwort Fragen zu geben. Vielen Dank, sehr kundenfreundlich. Gut für's Geschäft. Apropos Werbegeschenke: Ohrstöpsel und Kulis? Soviel Luxus geht schon mal gar nicht! Sechs Dixies mit Schlößchen an den Türen (??????) müssen's sein ...da ist alles sauber, privat gesichert, komfortabel und rein. Na Fein.
Haggard in unmittelbarer Nähe und dann auch noch zeitgleich parallel mit Cannibal Corpse? Haben die Veranstalter aus dem völlig misslungenen Haggard/Onkel Tom Desaster vor vier Jahren noch immer nichts gelernt? Stattdessen wird mit Cannibal Corpse (nichts gegen die US-Deather geschweige denn, deren Musik, dabei geht's im Prinzip schließlich nur ums Thema Fanfreundlichkeit eines Festivals), die von allen Bands den kräftigsten Sound besaßen, munter noch einer drauf gesetzt! Vielleicht sollten Haggard künftig erst einige Minuten später, wenn die letzten Death/Blackmetalbands ihren Set gerade beendet haben, spielen oder parallel zu Mambo Kurt bzw. nach der Augsburger Puppenkiste die Bühne betreten ...
Nächstes Mal auf ein Neues bei Iron Maiden usw., dann mit einer hoffentlich etwas besseren Planung inklusive weniger Zeitstress. Zum Abschluß auch noch einen ganz besonderen Gruß an den gestörten Vollidioten, der mir das Bierfaß gegen's Schienbein schoß: Wer das schallende Echo dessen, was er anderen antut, nicht verträgt, sollte den Streit gar nicht erst beginnen. Auf jede Aktion folgt bekanntlich eine Reaktion, altes physikalisches Grundgesetz.
Nun zu den positiven Seiten des W.O.A.: Der Paulaner Biergarten war ein Lichtblick wie immer, das Angebot auf der Händlermeile konnte sich ebenfalls sehen lassen, die Bandauswahl stimmte wie immer, Getränkepreise einschließlich Pfand waren ebenfalls okay.
Der Shuttlebus-Service von Itzehoe nach Wacken war Top. Der Stör-Express, die gute Presseberichterstattung und die günstige Wacken-Zeitung wussten ebenfalls auf ganzer Linie zu überzeugen. Die schnelle Reaktion als das Stroh brannte, seitens der Veranstalter und freiwilligen Helfer war ebenfalls prima und wichtig für die Sicherheit des gesamten Festivals.
An unserem Zeltplatz gab es qualitativ gesehen absolut überhaupt nichts rumzumäkeln. Der Jan Oidium-Stand regte zum lustigen Verweilen an, und das berühmte Wackenstroh hinterließ seinen besonderen Eindruck: Aus einer Klobrille wurde binnen weniger Augenblicke eine Strohbrille ... Das Wacken-Frühstück, die einmalige Atmosphäre in der halben Woche vor Festivalbeginn im Dorf selbst und die netten Leutchens beim Akkreditierungs- bzw. Infostand erleichterten uns die Bewältigung diverser Formalitäten.
Zahlreiche freundliche Fans und die gewohnt einmalige Atmosphäre (nur MetallerInnen) ließen das WOA-2007 zu einem besonderen Event werden, der trotz mittlerweile gnadenloser Überfüllung immer wieder auch seine ganz besonderen Reize besitzt.
Tetris Zelte, massenweise schräge Leutchens und Ritter der Kokusnuss?!? Gibt's definitiv nur in Wacken!!! Gewinner des WOA sind diesmal aus meiner Sicht mit klarem Abstand Rose Tattoo, Sodom, Saxon (Top-Abräumer, wie immer!), Overkill, The Answer, Blind Guardian und Immortal gewesen. Für die bitterste Enttäuschung der letzten Jahre mit dem fauligsten Geschmack sorgten ausgerechnet Type O Negative. Was früher auf einem bekannten »Bloody Kisses« T-Shirt mit provokantem Frontmotiv in purer Selbstironie geschrieben abgedruckt zu lesen stand, (»Type O Negative is to blame for ...« ist verantwortlich für ...) wurde diesmal in Wacken grausame Wirklichkeit! Nun ja, sei es, wie's ist ... wir kommen auch nächstes Jahr gern wieder.
Allein die Tatsache, dass sich die britische Kultlegende Iron Maiden endlich auch in Wacken amtlich die Ehre gibt, lässt bereits erahnen, dass spätestens im nächsten Jahr völliger Ausnahmezustand im Mekka des Metals herrscht. Sollte dann noch Judas Priest, AC/DC, Kiss (ein bisschen Träumen darf in punkto Wacken immer erlaubt sein ...!) Megadeth, Twisted Sister oder ein anderer Hochkaräter der extrem seltenen Art als zweiter Headliner feststehen, ist es fast schon untertrieben, lediglich vom Ausnahmezustand zu sprechen: Jahrhundertausnahmezustand, der absolut jeglichen Rahmen sprengt, müsste das Wort der Superlative folgerichtig heißen! Toschi
Vielen Dank an Vincent für die Bilder ...

weitere Links
Interviews:

Interview: Samael, 01.02.2003 Man muss sich persönlich weiterentwickeln. Ich brauche diese Veränderung, um neue Dinge kennenzulernen
Interview: Type O Negative, 10.04.2003 Johnny nimmt keine Drogen

CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Samael - Reign Of Light
CD-Review: Haggard - Eppur Si Muove
CD-Review: Haggard - Awaking The Gods/Live In Mexico
CD-Review: Dimmu Borgir - In Sorte Diaboli
CD-Review: Destruction - Thrash Anthems
CD-Review: Blind Guardian - A Twist In The Myth
CD-Review: Twisted Sister - Still Hungry
CD-Review: Rose Tattoo - Pain
CD-Review: Saxon - The Inner Sanctum
CD-Review: Saxon - Lionheart
DVD-Review: Saxon - The Saxon Chronicles
CD-Review: Saxon - Heavy Metal Thunder
CD-Review: Napalm Death - Smear Campaign
CD-Review: Type O Negative - Life Is Killing Me

Live-Reviews:

11.08.2005 bis 13.08.2005: Party San Open Air (Bad Berka)
09.04.2004: No Mercy Festival (Münster, Live Arena)
04.08.2005 bis 06.08.2005: 16. Wacken Open Air (Wacken)
04.07.2003 bis 06.07.2003: With Full Force X (Roitzschjora, Flugplatz)
01.02.2003: Without Face, Cathedral, Samael (Bad Salzungen, Kallewerk)
22.08.2002 bis 24.08.2002: Summer Breeze 2002 (Abtsgmünd)
09.08.2002: Disillusion, Vicious Rumors, Megaherz, Samael (Höchstenbach, Fun & Crust Festival)
11.11.2004: Trail Of Tears, Tristania, Therion ((CH) Pratteln, Z7)
26.10.2004: Trail Of Tears, Tristania, Therion (Stuttgart, LKA Longhorn)
15.10.2005: Remember Twilight, Haggard (Bad Salzungen, Kallewerk)
21.09.2002 bis 22.09.2002: Metal gegen Krebs (Neukirchen)
01.08.2002 bis 03.08.2002: Wacken Open Air 2002 (Wacken)
05.06.2007 bis 09.06.2007: Swedenrock-Festival (Sölvesborg (S))
21.07.2005 bis 23.07.2005: Earthshaker-Festival (Geiselwind)
02.08.2001 bis 04.08.2001: Wacken Open Air 2001 (Wacken)
26.12.2001: Destruction, Kreator, Sodom (Rockfabrik, Ludwigsburg)
28.07.2006 bis 29.07.2006: Rock Of Ages-Festival (Seebronn)
24.06.2005 bis 25.06.2005: Bang Your Head-Festival (Balingen)
31.07.2003 bis 02.08.2003: 14. Wacken Open Air (Wacken)
20.07.2006 bis 22.07.2006: Earthshaker Festival (Rieden)
05.08.2004 bis 07.08.2004: 15. Wacken Open Air (Wacken)
07.04.2003: Saxon, Evidence One (Kassel, Musiktheater)
06.11.2001: Saxon, Rawhead Rexx (LKA - Longhorn, Stuttgart)
26.08.2005 bis 27.08.2005: Up From The Ground (Gemünden, Mainwiesen)
21.08.2003 bis 23.08.2003: Summer Breeze 2003 (Abtsgmünd)
08.08.2003 bis 09.08.2003: Fun & Crust V (Höchstenbach)
08.02.2002: Napalm Death, Soul Demise, Hug Baby (Pressenwerk, Bad Salzungen)
09.05.2008 bis 11.05.2008: Rock Hard Festival (Gelsenkirchen, Amphietheater)


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