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Sear Bliss - Glory And Perdition

(Spielzeit: 38 min./VÖ: 13.09.2004)
Sear Bliss - Glory And Perdition

Das amerikanische Label Red Stream veröffentlicht immer wieder, beinahe ausnahmslos so manch außergewöhnliche Scheibe, im Positiven wie im Negativen. In letzter Zeit überwiegen leider die Veröffentlichungen letztgenannter Kategorie, wobei die neue Sear Bliss Scheibe Glory And Perdition leider auch dazu gehört.
Die ungarischen Black Metaller versuchen sich in zehn teilweise schön dahin rödelnden Tracks, die immer wieder durch getragene Passagen aufgelockert werden, uns ihre Version bzw. Vision schmackhaft zu machen, wie Black Metal mit Trompete zu klingen hat?!? Stellenweise verbraten die Osteuropäer auch das ein oder andere Sample und Keyboardzwischenspiel, was die Scheibe eigentlich unnötig in die Länge zieht und vom Geist des Black Metals mehr als nur ablenkt.
Sear Bliss machen mir leider ausschließlich bei durchgetretenem Gaspedal wirklich Freude und kommen dabei schnell in die nordische Rasereikiste, die so manch gelungene, fremdartige Melodie beherbergt. Die dezente Verwendung von Trompeten ist dabei durchaus einzigartig und neuartig und nicht schlecht oder nervig gemacht. Was Glory And Perdition allerdings im negativen Sine auszeichnet sind die ständigen Riffwiederholungen, so dass sich die Scheibe nach einmaligem Hören eigentlich für die nächsten Jahre erledigt hat. Ich denke nicht, dass ich die Scheibe so schnell wieder hervorkramen werde, dafür bin ich nach einem Durchlauf einfach zu satt.
Der Ansatzpunkt Black Metal mit Epik zu mischen und außergewöhnliche Instrumente zu integrieren ist richtig, wenn er auch konsequent durchgezogen wird, was hier leider nicht immer der Fall ist. Dann ordentlich ausbauen oder ganz weglassen und auf dem Gas bleiben, dann klappt's auch mit den CD Käufern bzw. dem Nachbarn. Hätte man die ständigen Wiederholungen weggelassen, dürfte die Scheibe bei zehn Minuten Spielzeit ankommen, was mir dann eigentlich auch lieber gewesen wäre.

Dirk

 Tracklist:
  1. Birth Of Eternity
  2. Reverie
  3. Night Journey
  4. Glory To Perdition
  5. Two Worlds Collide
  6. Ode To A Dying Star
  7. Shores Of Death
  8. Dreams Spectre
  9. Blood Serenade
  10. Lacus Somniorum
Discographie:
1996 - Phantoms - Mascot Records
1997 - The Pagan Winter - Mascot Records
1998 - The Haunting - Mascot Records
2001 - Grand Destiny - Nephilim Records
2002 - Forsaken Symphony - Red Stream Records
2004 Review ansehen ... Glory And Perdition - Red Stream Records
weitere Infos:

Homepage www.searbliss.hu

Label: Red Stream Records


weitere Links
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11.08.2005 bis 13.08.2005: Party San Open Air (Bad Berka)


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