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Stratovarius - Polaris

(Spielzeit: 56 min./VÖ: 15.05.2009)
Stratovarius - Polaris

Mit Ausnahmefrontröhre Timo Kotipelto an Bord steuern Stratovarius den richtigen Kurs. Zwar erreicht Polaris wieder nicht ganz das Niveau der Klassiker »4th Dimension«, »Episode« und »Visions«, dafür befinden sich leider auch diesmal einige recht schwache Stücke auf dem Album, doch insgesamt gesehen, sind die Finnen nach längerer Durststrecke endlich wieder annähernd dort angekommen, wo sie hingehören.
Der unterkühlte Opener Deep Unknown haut mich zunächst wirklich nicht vom Hocker. Ab Track zwei (Falling Star) folgt schließlich die insgeheim erhofft qualitative Steigerung. King Of Nothing, Blind, Forever Is Today und Higher We Go zeigen, warum Stratovarius amtlich zu den besten ihres Fachs gezählt werden müssen.
Kotipeltos Klar-Organ klingt ausnahmslos majestätisch, gewohnt fette Doublebassattacken, druckvolles Powerriffing, episch-bombastische Anleihen und passende Chöre bilden feine Klangcollagen hymnenhafter Prägung mit den Stratovarius-typischen Gitarre/Keyboard-Duellen, die auf keinem Longplayer des zu alter Stärke zurück gekehrten Fünfers fehlen dürfen.
Stücke des Kalibers Blind, Forever Is Today oder Higher We Go vereinen alle Trademarks der Finnen, während das eintönige Somehow Precius enttäuscht.
An Stelle der überlangen Trauer-Halbballade Emancipation Suite, die sogar in zwei Teile verpackt wurde, wären ein, zwei schnelle Powersmasher besser platziert gewesen. Sei’s drum: Polaris ist ein gutes Album. Das große Klientel der zahlreichen Stratovariusanhängerschaft kann gleich mehrfach tief durchatmen. Der angeschlagene Patient hat noch einmal gerade so die Kurve gekriegt, will heißen mit knapper Schwungreserve in die richtige Spur zurück gefunden.

Toschi

 Tracklist:
  1. Deep Unknown
  2. Falling Star
  3. King of Nothing
  4. Blind
  5. Winter Skies
  6. Forever Is Today
  7. Higher We Go
  8. Somehow Precious
  9. Emancipation suite: I Dusk
  10. Emancipation suite: II Dawn
  11. When Mountains Fall
Discographie:
1989 - Fright Night - CBS
1992 - Twilight Time - Noise Records
1994 - Dreamspace - Noise Records
1995 - Fourth Dimension - Noise Records
1996 - Episode - Noise Records
1997 - Visions - Noise Records
1998 - Destiny - Noise Records
1998 - Visions Of Europe - Noise Records
2000 - Infinite - Nuclear Blast
2000 - Infinite Visions - Nuclear Blast (DVD)
2003 - Elements, Pt. 1 - Nuclear Blast
2003 - Elements, Pt. 2 - Nuclear Blast
2005 - Stratovarius - Sanctuary Records
2009 Review ansehen ... Polaris - Edel Records
weitere Infos:

Homepage www.stratovarius.com

Label: Edel Records


weitere Links
Biografie:

Biografie: Stratovarius

Live-Reviews:

31.07.2003 bis 02.08.2003: 14. Wacken Open Air (Wacken)


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