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Gojira - From Mars To Sirius

(Spielzeit: 67 min./VÖ: 07.11.2005)
Gojira - From Mars To Sirius

Metal aus Frankreich hat leider immer noch Seltenheitswert. Kaum eine nennenswerte Veröffentlichung kommt aus unserem großen Nachbarland und bisher hat eigentlich noch niemand so richtig auf den Punkt bringen warum zur Hölle das so ist.
Gojira, zugegebenermaßen ein reichlich bekloppt klingender Name, der jedoch die japanische Übersetzung von Godzilla bedeutet, schicken sich an, einen bemerkenswerten Fleck auf der Metal Karte Frankreichs zu hinterlassen. Ich muss zugeben, dass mich das Design von From Mars To Sirius eher abgeschreckt hat und ich wäre wohl nie auf die Idee gekommen, in das Album hereinzuhören, wenn ich's nicht zugesendet bekommen hätte. Der Stilmix, den die Herren vorlegen ist recht einzigartig und macht Vergleiche zu anderen Bands sehr schwierig. Zum einen bieten die Jungs gelegentlich pfeilschnellen Death Metal guter alter Schule, dann binden Sie wieder tolle Blastspeeds und Florida Style mäßige Midtempo Death Metal Parts ein, mal erinnern die Jungs sehr stark an Morbid Angel, ein anderes Mal klingen sogar cleane, akustische Sachen durch (Unicorn), die so auch von My Dying Bride hätte stammen können.
Hin und wieder erinnern mich Gojira wiederum entfernt an Hypocrisy, nur um im nächsten Moment mit einer satten Ladung Thrash mein Hirn erneut zu verwirren. Die Scheibe ist vielfältig aber dennoch nicht konzeptionslos. Die Produktion ist nicht so richtig meine Baustelle, die Drums klingen zum Teil doch sehr nachbearbeitet und merkwürdig. Die Rhythmusgitarren haben zwar ein sattes Pfund auf der Kelle, allerdings hätte man bei der zweiten Gitarre und den eingestreuten Melodien noch etwas Druck hinzupacken können. Die häufig eingestreuten Obertöne der Gitarre nerven bisweilen etwas. Leider geht der Bass insgesamt etwas unter, wodurch der hörbare Gesamteindruck schon etwas, sagen wir mal »exotisch« ist.
Nichtsdestrotrotz haben Gojira ein wirklich interessantes Werk vorgelegt, das der Einfachheit halber mal von Morbid Angel Freaks gehört werden sollte, die deren Kooperation mit Laibach seinerzeit gerne gemocht haben. Jau, das triffts.

Dirk

 Tracklist:
  1. Ocean Planet
  2. Backbone
  3. From The Sky
  4. Unicorn
  5. Where Dragons Dwell
  6. anhören The Heaviest Matter Of The Universe
  7. The Heaviest Matter Of The Universe
  8. Flying Whales
  9. In The Wilderness
  10. World To Come
  11. From Mars
  12. To Sirius
  13. Global Warming
Discographie:
2000 - Terra Ingognita
2003 - The Link
2004 - Maciste
2005 Review ansehen ... The Link - Listenable Records (CD+DVD)
2005 Review ansehen ... From Mars To Sirius - Listenable Records
2006 Review ansehen ... The Link Alive - Listenable Records (DVD)
weitere Infos:

Homepage www.gojira-music.com

Label: Listenable Records


weitere Links
CD/DVD-Reviews:

CD-Review: Gojira - The Link
DVD-Review: Gojira - The Link Alive

Live-Reviews:

18.08.2006 bis 19.08.2006: Summer Breeze 2006 (Dinkelsbühl)


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